Aktuelles:
 
 
 
 
 
 
 
Einführung des neuen Personalausweises am 01.11.2010

 

Am 1. November 2010 wird der neue Personalausweis im Scheckkartenformat den bisherigen Personalausweis ablösen. Das neue Dokument, Ihre wichtigste Karte, wurde gegenüber Ihrem alten Ausweis mit einigen hilfreichen Neuerungen versehen. Mit dem innovativen Ausweisdokument setzt Deutschland neue Maßstäbe im Identitätsmanagement. 

Weitere Informationen zum neuen Personalausweis finden Sie unter www.personalausweisportal.de

 

Baugrundstücke in Neuhausen werden zur Zeit verkauft   
 - noch 4 Parzellen frei -

Bebauungsplan Lageplan und Luftbild

Offenberg: 
Die Baugrundstücke im Baugebiet „Am Himmelberg“, nur 400 m Entfernung zur Mettener Ortsgrenze , werden zur Zeit vergeben. Verkauft sind von den 22 Parzellen inzwischen 17, es stehen noch 4 für junge Familien zur Verfügung. Erstmals gewährt der Gemeinderat ausgehend von einem Quadratmeterpreis von 112 € (inkl. Erschließungskosten) einen Kinderbonus von 2 €/qm je Kind unter 18 Jahre, auch noch für Kinder, die bis 31.12.2010 geboren werden. Also bei Interesse bei der Gemeindeverwaltung Offenberg (Tel. 0991/9980814) melden. Das Gebiet wird ab dem Frühjahr erschlossen und kann voraussichtlich ab Spätherbst 2010 bebaut werden.

 

Betreuung der unter dreijährigen Zwergerl gut etabliert
Neue Kinderkrippe in Neuhausen erhält nach dreimonatiger Anlaufzeit eindeutiges Lob von allen Seiten

Zeitungsartikel

Auszug aus dem Donauanzeiger vom 06.12.2008: 
"
Offenberg/Neuhausen. (sut)
Mit dem ersten Tag der Kindergrippe leitete die Gemeinde eine neue Entwicklung ein. Seit Beginn des Septembers werden im Kindergarten St. Vitus Die Kleinen unter drei Jahren betreut. Das war notwendig geworden, da der Druck von Seiten der Eltern auf die Gemeinde anstieg. Nach dreimonatiger Anlaufzeit sparen die jungen Muttis keineswegs mit Lob für die neue Einrichtung.

Kindergartenleiterin Monika Kraus und Erzieherin Georgine Riedl absolvierten eine Schulung in Kleinstkindpädagogik, getragen von einem auswärtigen Praktikum. Gilt es doch in der Krippenphase unter anderem Dinge, wie das Abnabeln von den Eltern und Gewöhnen an das Kindergartenpersonal, auf sensibler Basis vorzunehmen.
„Tränen“, so die Gruppenverantwortliche Georgine Riedl, „werden des Öfteren mal von Mutter und Kind zerdrückt, vor allem beim Bringen in den Morgenstunden. Die ganz Kleinen lassen sich aber beim Anblick der Gleichaltrigen und dem Spielparadies schnell wieder ablenken. Was die Eingewöhnungszeit angeht, beläuft sich diese etwa auf sechs bis acht Wochen. Kraus und Riedl im Gespräch mit dem Donauanzeiger stellten heraus, „dass dieses Kennenlernen über eine gewisse Zeit hinweg mit einer Bezugsperson abläuft. Intensive Elterngespräche schon im Vorfeld sind notwendig, um die Harmonie zwischen Eltern und Personal herzustellen.

Vom Kindergarten aus besteht allerdings der Wunsch, dass sich Erstere nach und nach zurücknehmen“. Wie Monika Kraus anmerkte, habe sie innerhalb der vergangen Monate einen guten Eindruck von den elf Krippenkindern (zwölf sind vor Ort machbar, in Zeitintervallen können es auch mehr sein), zwischen eineinhalb und drei Jahren (die offizielle Betreuung  ist von zehn Monaten an bis drei Jahren vorgeschrieben) gewonnen. Sie zeigt aber auch dafür Verständnis, dass die Kleinstkindpädagogik den Hort in der herkömmlichen Form überzieht, da die Entwicklung dies einfach fordert. Und: Die Trennung zwischen Krippen- sowie Kindern ab drei Jahren sei im Interesse der Hinwendung zu den Kleinsten nicht anders zu meistern. Man muss sich der Zeit anpassen, mit dem Versuch, das Optimale auf diesem Sektor zu schaffen, war zu hören.
An dieser Stelle gab es anerkennende Worte für den Kinderhort Bernried um Simone Trumpf (dort gibt es bereits eine Kindergruppe seit zwei Jahren), was die kollegiale Unterstützung beim Neuland in Offenberg/Neuhausen angelangte.
Bürgermeister Niko Walther steht voll und ganz hinter der ablaufenden Entwicklung, auch der Gemeinderat, ist doch die Kommune Trägerin des Kindergartens.
Der Platz eines Kleinkindes sollte zwar nach wie vor bei der Mutter sein, aber die Notwendigkeit einer solchen Gruppe beweist sich immer mehr. Da ist es wichtig zu wissen, dass der Nachwuchs gut untergebracht ist.
"


Offenberg hat drittstärkste Umlagekraft im Landkreis
Breit gefächertes Gewerbe und bürgerfreundliche Steuerpolitik bescheren Gemeinde sehr gute Platzierung

Zeitungsartikel

Auszug aus dem Donauanzeiger vom 02.12.2008: 
"
Offenberg. (sut) Hinter den Städten Deggendorf und Plattling steht Offenberg keineswegs überraschend mit der Umlagekraft an dritter Stelle aller Kommunen im Landkreis.

Sie ist die Grundlage für die Berechnung der Kreisumlage und setzt sich zusammen aus der Steuerkraft mit Grundsteuer, Gewerbesteuer, der Einkommensteuer- und Umsatzsteuerbeteiligung und aus 80 Prozent der vom Staat gewährten Schlüsselzuweisung.
Zugute kommt Offenberg dabei, dass sich seit jeher ein breit gefächertes Gewerbe entwickelt hat, aber inzwischen erhellen einige „Leuchttürme“ das Umfeld.


Wertvolle Standortvorteile
Beispiele sind: die Firma Feimechanik Hacker, Firma Streicher mit Firma Zierer, Firma Ziegler, Firma Hofbrückl, Firma Praml und Firma Becker-Carbon, die vielen Bürgern wohnortnahe Arbeitsplätze bieten.
Wertvolle Standortvorteile sind die Nähe zur Stadt Deggendorf und die gute Autobahnanbindung, sicher aber auch die bürger- und unternehmerfreundliche Steuerpolitik, die sich in den niedrigsten Steuerhebesätzen im Landkreis ausdrückt. Der Dank geht an die Bürger und Betriebe, die letztlich die Steuern aufbringen müssen.
Die Gemeindeverantwortlichen werden wie bisher sorgsam damit umgehen, versicherte der Bürgermeister, Schulden hat Offenberg ohnehin keine. Die hervorragenden Finanzdaten haben aber auch den Nachteil, dass die Gemeinde für nächstes Jahr eine höhere Kreisumlage zahlen muss und vom Staat niedrigere Einnahmen erhält, so dass 2009 rund 500 000 Euro weniger Haushaltsmittel zu Verfügung stehen. Um die Gunst der Bürger/Neubürger und Betriebe/Betriebsansiedlungen zu erreichen, wird die Qualität er gesamten Rahmenbedingungen immer wichtiger, so Bürgermeister Niko Walther.


Attraktivität erhalten
Neben der erfolgreichen Baulandpolitik legt man auch auf die sogenannten „weichen“ Standortfaktoren großen Wert, dazu zählen unter anderem das vorhandene Angebot von Krippenplätzen im kommunalen Kindergarten (das letzte Kindergartenjahr ist beitragsfrei), der gemeindegeförderte Musikunterricht an der Grundschule, das nahe Gymnasium beim Kloster Metten, die kulturellen Veranstaltungen auf Schloss Offenberg und Himmelberg, im „Weißen Haus“ Neuhausen und im Stadel der Dorfmitte Wolfstein sowie der Erhalt der Denkmäler, die Förderung der Naturschutzes und eine intakte Vereins-, Sport- und Naherholungsstruktur.
Der „Stockerlplatz“ Offenbergs ist also kein Zufall, sondern das Ergebnis eines langfristigen Konzeptes, so weit es im Handlungsbereich der Gemeinde liegt.
"


Walther: "Stockerlplatz ist kein Zufall"
Offenberg nach Umlagekraft Dritter

Zeitungsartikel 

Auszug aus der DZ vom 15.11.2008:  
"Offenberg. Gemessen an der Umlagekraft, steht hinter den Städten Deggendorf und Platting Offenberg an dritter Stelle aller Kommunen im Landkreis. Dei umlagekraft ist die Grundlage für die Berechnung der Kreisumlage und setzt sich zusammen aus der Steuerkraft mit Grundsteuer, Gewerbesteuer, der Einkommensteuer- und Umsatzsteuerbeteiligung und aus 80 Prozent der vom Staat gewährten Schlüsselzuweisung.

Die Verantwortlichen der Gemeinde führen den Erfolg darauf zurück, dass sich dort seit jeher ein breit gefächertes Gewerbe entwickelte, aber inzwischen einige "Leuchttürme" herausragen. Als Beispiele zu nennen seien die Firmen Feinmechanik Hacker, Streicher mit Zierer, Ziegler, Hofbrückl, Praml und Becker-Carbon. Standortvorteile sind die Nähe zur Stadt Deggendorf und die gute Autobahnanbindung. Bürgermeister Walther führt aber auch die bürger- und unternehmerfreundliche Steuerpolitik an, die sich in den niedrigsten Steuerhebesätzen im Landkreises ausdrücke. Schulden hat Offenberg ohnehin keine.

Die guten Finanzdaten haben aber auch den Nachteil, dass die Gemeinde für nächstes Jahr eine höhere Kreisumlage zahlen muss und vom Staat niedrigere Einnahmen erhält, so dass 2009 rund 500 000 Euro weniger Haushaltsmittel zur Verfügung stehen. "Um die Gunst der Bürger oder Neubürger sowie der Betriebe und für Betriebsansiedlungen zu erreichen, wird die Qualität der Rahmenbedingungen immer wichtiger", so Bürgermeister Niko Walther. Neben der erfolgreichen Baulandpolitik lege man auch auf die "weichen" Standortfaktoren großen Wert, dazu zählen das Angebot von Krippenplätzen im kommunalen Kindergarten, in dem das letzte Kindergartenjahr beitragsfrei ist, dazu der gemeindegeförderte Musikunterricht an der Grundschule, das Gymnasium Metten, kulturelle Veranstaltungen sowie der Erhalt der Denkmäler, die Förderung des Naturschutzes und eine intakte Vereins-, Sport- und Naherholungsstruktur. "Der 'Stockerlplatz' ist also kein Zufall, sondern das Ergebnis eines langfristigen Konzepts, soweit es im Handlungsbereich der Gemeinde liegt", sagt der Bürgermeister. - wet


Vorstellung der neuen Wanderkarte und des Logos der Ferienregion Hirschenstein

Bilder      Donau Anzeiger v. 15.10.08      DZ v. 15.10.08

Gemeinde Offenberg: 
Die Gemeinden Aschlach, Bernried, Metten, Schwarzach und Offenberg haben in Zusammenarbeit eine neue Wanderkarte für unsere „Ferienregion Hirschenstein“ erstellt. Aus diesem Anlass fand am 11. Oktober die "Sternwanderung"  eine Wanderung zum Hirschenstein statt. 
Dort wurde dann das neue Logo sowie die Wanderkarte der Ferienregion Hirschenstein vorgestellt. (sh. Presseartikel zum Download)


Kommunalwahl 2008
Zusammenstellung des vorläufigen Ergebnisses

Zusammenstellung Wahl 08

Gemeinde Offenberg: Hier können Sie die Zusammenstellung des vorläufigen Ergebnisses der Kommunalwahl 2008 der Gemeinde Offenberg als pdf-Datei downloaden.


Offenberg als erste Gemeinde
im Landkreis seit 10.10.2007 SCHULDENFREI

 
 

Offenberg: Die Gemeinde war schon seit längerer Zeit mit einem guten Finanzpolster ausgestattet, die Geldrücklagen waren immer um rund 1 Mio € höher als die Schulden, die aus zinsverbilligten Darlehen für frühere Kanalbaumaßnahmen entstanden. Mit der Rückzahlung der letzten Rate am 10.10.2007 hat die Gemeinde keine Schulden mehr. Für den gesamten Landkreis und sicher darüber hinaus ist dies eine noch nie da gewesene Ausnahmestellung. Aufgefallen ist das bereits bei der Prüfung des Haushalts 2007, in den Feststellungen des Landratsamtes schreibt Oberregierungsrat Peterle dazu: „ Ganz besonders ist hervor zu heben, dass die Gemeinde Offenberg es als erste im Landkreis seit einem heute nicht mehr feststellbaren Zeitpunkt erreichen wird, den Schuldenstand 0 zu erreichen. Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang noch darauf, dass daneben  noch ein nicht unbeträchtlicher Rücklagenbestand vorhanden ist (Aktuell   1,2 Mio €). Die Haushalts- und Finanzwirtschaft der Gemeinde ist damit ausdrücklich als vorbildlich darzustellen.“ Bürgermeister Nikolaus Walther und sein Verwaltungsteam sind darauf sehr stolz. Offenberg hat in den letzten Jahren außerdem viel in die Sanierung der Dörfer und in kommunale Einrichtungen investiert, kann sich niedrige Steuersätze leisten und ist ein beliebte und kinderfreundliche  Vorstadtgemeinde.  

 

Ortskernsanierung Neuhausen
 

Bildergalerie

 

  

Die Gemeinde hat die Chancen zum Erhalt von staatlichen Fördermitteln genutzt und den Ortskern Neuhausen und die Haupterschließungsstrassen saniert. Der 1. Bauabschnitt (Dorfplatz  und Eggerstraße) wurde als Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Landkreis durchgeführt. Der Landkreis erhielt dafür Fördermittel nach dem Gemeindeverkehrs-finanzierungsgesetz (GVFG), die Gemeinde für die Gestaltung des Dorfplatzes und der angrenzenden privaten Bereiche (Pflaster, Zäune, Bepflanzung) Fördermittel nach dem Städtebauförderprogramm. Wegen der Sparmaßnahmen des Freistaats Bayern wurden für die Fritz-Schäffer-Straße und Wildenforster Straße nur noch GVFG-Zuschüsse gewährt, mit der Folge, dass es für Maßnahmen in den privaten Bereichen keine Fördermittel mehr gab. Der Gemeinderat hat aber entschieden, die neben den Straßen und Gehwegen liegenden gemeindeeigenen Grundstücksteile trotzdem schöner zu gestalten und es ist sehr erfreulich, dass auch alle privaten Anlieger mitgemacht haben, bei denen die Gemeinde Gestaltungs-vorschläge unterbreitet hat. Für das Vertrauen gebührt den Anliegern ein großer Dank. Der Bachlauf zum Dorfweiher wurde renaturiert (siehe gesonderter Artikel unter „Aktuelles“) und die Ildefons-Lehner-Straße einem Kostenaufwand von 57.700 € als letztes Stück der Ortskernsanierung erneuert.  

 

Linienweg Aschenau
 
 
 

Dieses Jahr 2007 war es möglich, den Linienweg mit Fördermitteln nach dem Gemeindeverkehr- finanzierungsgesetz (GVFG) auszubauen. Die endgültigen Baukosten sind noch nicht abgerechnet, sie betragen ca. 113.000 €, ein Zuschuss wird erwartet von 60.000 €, die Gemeinde muss Eigenmittel von 53.000 € einsetzen, daneben zusätzlich für den Abzweiger des Linienweges noch 32.000 €, dafür gab es keinen staatlichen Zuschuss.  

 

Neuer Spielplatz für den Kindergarten fertig
 
 
 

Auf dem Foto sieht man,  die Kinder sind begeistert. Dem Gemeinderat war nichts zu teuer, wenn es um die jüngsten Gemeindebürger geht. Entstanden durch Vorschläge der Eltern und des Elternbeirates, endgültig geplant vom Büro Garnhartner und Schober entstand ein abwechslungsreicher Spielplatz für die Kindergartenkinder. Das Projekt wurde in kürzester Bauzeit von der Fa. Limbrunner aus Stephansposching umgesetzt. Die Baukosten betragen 43.000 €, aber auch Bauhofleistungen wurden in erheblichen Umfang erbracht.  

 

Änderung der Vorfahrtsregelung - 
Ortsdurchfahrt Finsing wieder dem Verkehr freigegeben

Bildergalerie

 
Die Sanierung der Ortsdurchfahrt Finsing ist fast abgeschlossen, der Verkehr kann endlich wieder fließen. Aber Vorsicht, es gibt eine Änderung der Vorfahrtsregelung, in der Ortsmitte Finsing ist jetzt die Kreisstraße DEG 33 bevorrechtigt. Da es für die hochfrequentierte Ortsdurchfahrt keine Ausweichmöglichkeit gab, konnte die Baustelle nur weiträumig über Innenstetten/Metten umfahren werden. Problematisch war auch die Regelung der Bus-,  im besonderen Schulbuslinien, eine Absprache für den täglichen Milchlaster und die vielen Hauseinfahrten machte die Bauarbeiten nicht leichter. Eine Alternative gab es nicht, es ist aber erfreulich, dass die Baufirma Erl, Osterhofen die vorgesehene Bauzeit  einhalten konnte, obwohl das Wetter nicht immer mitspielte. Den Anliegern und Betroffenen gilt der Dank für die Geduld, vor allem aber dankt Bürgermeister Niko Walther den  Grundstückseigentümern, die bereit waren, für die Maßnahme Grund zur Verfügung zu stellen. Sein besonderer Dank gilt auch Landrat Christian Bernreiter und seinen Mitarbeitern in der Tiefbauabteilung für die schnelle Umsetzung der gemeinsamen Baumaßnahme. Saniert wurde die Ortsdurchfahrt Richtung Innenstetten mit dem gesamten Abzweigungsbereich, die bisher ungeordnete Straßenentwässerung musste neu geregelt werden. Zur Erhöhung der Verkehrsicherheit wurde ein Fahrbahnteiler errichtet, der Gehweg mit Randbereichen an das neue Straßenniveau angepasst und bis  zum Bolzplatz fortgeführt. Leider mussten einige alte, teilweise auch marode Bäume weichen, als Ersatz wird eine Allee mit neuen Bäumen gepflanzt. Am Eingang zur Finsinger Kapelle wurde ein kleiner Vorplatz von 60 qm neu mit Granitsteinen und -platten gestaltet.   

Die Maßnahme ist noch nicht abgerechnet, die Gesamtkosten betragen ca. 592.000 €, dafür wird ein staatlicher Zuschuss i. H. von 300.000 € erwartet, andere Träger (EON, Telekom) tragen noch ca. 20.000 €, so dass auf den Landkreis und die Gemeinde zusammen Eigenmittel von ca. 272.000 € zukommen, davon verbleiben für den Landkreis  ca. 175.000 € und  die Gemeinde ca. 97.000 €.

 

Preis für gelebten Denkmalschutz - Landwirtschaftsminister Josef Miller überreicht Scheck im Rahmen der Aktion „Dorf vital“

  Bildergalerie

 
Auszug aus der Deggendorfer Zeitung vom 23.03.2007 (von Christian A. Schneider)

Offenberg/Augsburg. Für ihren vorbildlichen Umgang mit historischer Bausubstanz erhielt die Gemeinde im Rahmen der Aktion „Dorf vital“ einen Scheck über 3000 Euro. Der Bayerische Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten, Josef Miller, übergab den Preis im Rahmen eines Festaktes im Goldenen Saal von Augsburg an Bürgermeister Nikolaus Walther.

In der Begründung für die Preisverleihung wurde zunächst auf die Ausgangslage eingegangen. Die Gesamtgemeinde Offenberg mit ihrem Hauptort Neuhausen habe in den letzten 30 Jahren mit 53 Prozent Bevölkerungszuwachs die höchste Quote im Landkreis Deggendorf gehabt. Gleichzeitig sei aber in den Ortsteilen Offenberg, Wolfstein und Hubing die Bevölkerung um neun Prozent auf derzeit 360 Einwohner zurückgegangen.

    

Das Vorhandensein zahlreicher desolater denkmalgeschützter Gebäude in den drei Ortsteilen sei jedoch als Chance angenommen worden. Bereits 1996 sei bei der Leitbildentwicklung zum Dorferneuerungsverfahren der Erhalt der alten Bausubstanz und die Schaffung von Treffs als klares Ziel formuliert worden. Es dürfte einmalig sein, dass es ohne Ausnahme gelungen sei, die vier Baudenkmäler zu sanieren und einer neuen Nutzung für die Öffentlichkeit zuzuführen.

Das Offenberger Schloss mit Nebengebäuden und Außenanlagen wurde in Privatinitiative nach und nach saniert und diene zudem als „Kulturschloss“, u. a. auch als Festspieltort für die „Europäischen Wochen“. Weiter kulturelle Veranstaltung und auch private Hochzeiten würden von dem außergewöhnlichen Amiente profitieren. Das alte denkmalgeschützte Dorfwirtshaus lade auf Grund der Initiative der privaten Eigentümer wieder zum Verweilen ein. Als Schlosstaverne mit Biergarten und Kegelbahn sei es öffentlich zugänglich. Die Schaffung einer Dorfmitte auf einem gepachteten Grundstück sowie die Sanierung der Dorfstraßen würden die Investitionen in die Stärkung des Offenberger Ortskerns abrunden.

          

In den Ortsteilen Hubing und Wolfstein sei Bürgermeister Nikolaus Walther mit Stetigkeit die Rettung von zwei Bäuerlichen Denkmälern gelungen, im Gemeinderat eine Mehrheitsentscheidung für die Sanierung eines Stadels und eines Getreidekastens aus dem Jahr 1724 bzw. 1734 zu erreichen. Gemeinsam mit der neu errichteten Stockbahn, dem Kinderspielplatz und dem Dorfweiher würden sie die neue Dorfmitte bilden. Direkt angrenzend habe die Gemeinde auf 18 000 qm ein kleines Baugebiet für junge Familien erschlossen.

Das beispiellose Zusammenwirken zwischen Gemeindeverantwortlichen, Bevölkerung, Planer und Behörden habe zu einem vorbildlichen Umgang mit der historischen Bausubstanz geführt. Gerade sie biete heute die Grundlage für die vitalen Ortskerne. Die Bürger hätten direkt erlebt, dass sich ihr Engagement lohne, und die im Leitbild formulierten „Visionen“ Wirklichkeit geworden seien.  Dies schaffe unverwechselbare Identität, stärke die Dorfgemeinschaft und das Heimatgefühl.

Insgesamt waren 24 bayerische Dörfer mit ihren innovativen Entwicklungskonzepten und dem großen Engagement der Bürger Staatsminister Josef Miller und Gemeindetagspräsident Dr. Uwe Brandl ausgezeichnet worden. Die Projekte der Preisträger zeigen nach den Worten Millers beispielhaft, wie die vorhandenen baulichen potenziale in den Dörfern für die Vitalisierung der Dorfkerne und der Ortsentwicklung genutzt werden können. Bewertet wurden die bauliche und die soziale Innenentwicklung, die Funktionsvielfalt sowie die Dorf- und Verantwortungsgemeinschaft. Vor allem der engagierte Einsatz der Bürger ist laut Müller enorm wichtig: „Sie übernehmen damit Verantwortung und gestalten aktive die Zukunft ihrer Gemeinden.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 

Folgende Links werden vom Bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten zur Verfügung gestellt::

- Alle Projektdarstellung:
  http://www.landentwicklung.bayern.de/publikationen/15810/linkurl_1_9_0_0.pdf

- Ländliche Entwicklung:
  http://www.landentwicklung.bayern.de


 
 
Kleiner Bach fließt wieder durch Neuhausen
 
 

Nach der Renaturierung plätschert der Bach wie in früheren Zeiten wieder neben der Ildefons-Lehner-Straße Richtung Dorfweiher. Mit der Maßnahme wurden die Probleme am Gewässer, u. a. die Unterhöhlung einer Garagenzufahrt,  in Abstimmung mit den Fachbehörden behoben. Durch Geländemodellierungen und die Anlage eines Teiches, der auch als Puffer zur Regenrückhaltung dient, wurde die Durchnässung der umliegenden Grundstücke abgestellt. Das naturnah gestaltete neue Bachbett und die Durchlässe wurden nach den Ingenieurberechnungen auf ein 100-jähriges Hochwasser ausgelegt. Großer Dank gebührt den Anliegern, die ihre privaten Grundstücke zur Verfügung gestellt haben, dafür Dienstbarkeiten eintragen lassen  bzw. den Grund abtreten. Es freut uns sehr, dass die Reaktionen der Bürger dazu überwiegend positiv sind, denn die Maßnahme wurde anfangs von manchem skeptisch beurteilt. Ein mit Europageldern gefördertes  „i“ – Tüpfelchen für die Verschönerung des Ortes, der Verbesserung der ökologischen Funktion des Gewässers und des Hochwasserschutzes. Nach Aussagen von Fachleuten ist es auch ein lehrreiches Beispiel, den Bürgern aufzuzeigen, früher gemachte Fehler zu korrigieren und natürliche Gestaltungselemente in die dörfliche Planung einfließen zu lassen. Der neue Bach fällt an dieser stark frequentierten innerörtlichen Achse zwischen Dorfplatz – Kirche – Pfarrheim – Pfarrhof – Rathaus – Kindergarten – Schule sehr gut auf. Die Maßnahme musste in Rekordzeit erstellt werden, weil die Fördermittelzusage nur bis August 2006  galt. 

Mit der Restsanierung der Ildefons – Lehner – Straße und begleitenden Bepflanzungsmaßnahmen soll die Ortskernsanierung Neuhausen 2007 abgeschlossen werden.





Offenberg feiert:
Dorferneuerung Offenerg / Wolfstein /Hubing abgeschlossen
Dorfmitte Wolfstein ein "einzigartiges Vorzeigeprojekt
"
 


In Trägerschaft der Teilnehmergemeinschaft Dorferneuerung Offenberg unter der Leitung des Amtes für Ländliche Entwicklung, zusammen mit der Gemeinde Offenberg, wurde dieser Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft und die örtlichen Vereine geschaffen.
Ziel war es, aus dem bisherigen Straßendorf mit dem neuen benachbarten Baugebiet ortsplanerisch einen attraktiven Dorfmittelpunkt zu entwickeln. Die ursprünglich im näheren Bereich vorhandenen denkmalgeschützten bäuerlichen Gebäude prägen als Ensemble den neuen Dorfplatz und konnten so als Zeitzeugen der heimatlichen Kultur und Geschichte für die Zukunft bewahrt werden. Abgerundet wird der Dorfplatz mit der neuen Vereinsanlage des EC Wolfstein, deren Verantwortliche das Angebot der Gemeinde und die Fördermöglichkeiten durch die Dorferneuerungsmaßnahme konsequent genutzt und die Zukunft des Vereins gesichert haben. Gefördert wurde das Gesamtprojekt aus Mitteln der EU, des Freistaats Bayern, des Landkreises Deggendorf, des Denkmalamtes und aus Eigenmitteln der Gemeinde Offenberg.

Zum Stadel:
Der Stadel stand beim landwirtschaftlichen Anwesen der Familie Josef Bauer in Hubing. Er war und ist auch heute noch das mächtigste Gebäude eines Bauernhofes. Er dient zur Lagerung von Stroh und Heu. Früher wurde auch das geerntete Getreide dort untergebracht und im Winter gedroschen. Von der Funktion her, gehören Stadel und Troadkasten zusammen. Der Stadel aus Hubing befindet sich jetzt in Woflstein. Er ist ein Meisterstück des Zimmerer-Handwerks und wurde 1724 errichtet. Damit gehört er zu den ältesten Städeln weitum.

Zum Troadkasten:
Der Troadkasten diente zur Aufbewahrung des Getreides. Besonders wichtig war das Saatgetreide für die Ausaat im kommenden Jahr. Beim Troadkasten handelt es sich meist um einen Ständerbau. Der Wolfsteiner Kasten ist ein Prachtexemplar. Die Vorderseite mit der Stiege ist reich mit Malereien geschmückt. Dargestellt werden Ornamente und stilisierte Katzenköpfe. Die Katze ist der Erzfeind der Mäuse und diese wiederum sind die Feinde des lagernden Getreides. Über dem geschwungenen Türsturz ist die Jahreszahl der Erbauung 1734 angebracht, daneben ist ein Paar mit einer mächtigen Weinkanne zu sehen, das sich zuprostet. Der Troadkasten ist eine Dauerleigabe von Frau Johanna Baumgartner und stand auf deren gegenüberliegenden Anwesen in Wolfstein.

Die Gemeinde Offenberg dankt für die Zustimmung zur Umsetzung der beiden Gebäude.