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Änderung des Bebauungsplanes „WA Riedpoint Süd“ durch das Deckblatt Nr. 1

Meldung vom 07.08.2020 Bekanntmachung des Änderungsbeschlusses gemäß § 2 Abs. 1 BauGB / Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 13 Abs. 2 Nr. 2 BauGB i.V.m. § 3 Abs. 2 BauGB

Der Gemeinderat der Gemeinde Offenberg hat in seiner Sitzung am 29.07.2020 beschlossen, den bestehenden Bebauungsplan „WA Riedpoint Süd“ durch das Deckblatt Nr. 1 im vereinfachten Verfahren gem. § 13 BauGB in folgenden Punkten zu ändern:
 
Der Bebauungsplan hat neben Einfamilienhäusern auch 4 Parzellen für 2 Doppelhäuser vorgesehen, um so die verschiedenen Bedürfnisse der verschiedenen Kaufinteressenten abzudecken. Im Zuge des Verkaufs stellte sich jedoch heraus, dass eine hohe Nachfrage an Einfamilienhaus- Parzellen besteht, jedoch gar keine an Doppelhaushälften- Parzellen. Die Gemeinde möchte somit auf den aktuellen Markt reagieren und statt den 4 Doppelhaushälften 3 Einfamilienhäuser realisieren können.
 
Der Änderungsbeschluss wird hiermit ortsüblich bekannt gemacht.
 
In der gleichen Sitzung billigte der Gemeinderat den Entwurf des Deckblattes Nr. 1 mit Begründung in der vorliegenden Fassung vom 29.07.2020. Die Grundzüge der ursprünglichen Planung werden durch die Änderung nicht berührt. Es wird deshalb das vereinfachte Verfahren gemäß § 13 BauGB angewandt. Es wird darauf hingewiesen, dass im vereinfachten Verfahren von einer Umweltprüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB abgesehen wird.
 
Der Entwurf mit Begründung liegt in der Zeit vom  

17.08.2020 bis 19.09.2020

in der Gemeindeverwaltung, Neuhausen, Rathausplatz 1, Zi.Nr. 7 (EG) während der allgemeinen Dienststunden öffentlich zur Einsichtnahme aus. 
 
Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen (schriftlich oder zur Niederschrift) abgegeben werden.
 
Es wird darauf hingewiesen, dass Stellungnahmen, die im Verfahren der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, gem. § 4 a Abs. 6 BauGB bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung ist. 
 
Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.
 
Unterlagen:
Entwurf Deckblatt Nr. 1

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