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Nähtreff stellt Masken her

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Meldung vom 21.04.2020 Mundschutzmasken durch fleißige ehrenamtliche Hände

Die aktuell anhaltende kritische Lage rund um das Corona-Virus bringt gewohnte Lebensabläufe durcheinander.

Immer mehr erwächst bei den Menschen das Bedürfnis, sich und andere vor der Erkrankung zu schützen. Hilfreich ist hierbei das Tragen von Mund-Nase-Masken in der Öffentlichkeit. Das empfiehlt auch das Robert-Koch-Institut.

Seit ein paar Wochen werden daher, wie bereits andernorts, Mundschutzmasken durch fleißige ehrenamtliche Hände genäht, auch in der Gemeinde Offenberg. Ideengeber für das Offenberger Projekt war Hermann Held aus Neuhausen. Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer war sofort begeistert von der Idee. Er holte die Damen vom Nähtreff ins Boot und eh man sich versah, wurden die ersten Masken bereits fertig gestellt.

Marina Amann, Sabine Gostomsky und Steffi Kellermeier vom Nähtreff sowie ihre Mädels packten gleich mit an. So ergab es sich, dass innerhalb weniger Tage 150 Masken geschneidert und genäht wurden. Es entstanden so verschiedene Modelle mit unterschiedlicher Form und Farbgebung. Pro Maske benötigten die erfahrenen Näherinnen zwischen 15 und 30 Minuten.

Neben den aktuell zehn Näherinnen dürfen auch weiterhin weitere fleißige Helferinnen und Helfer buchstäblich Nadel und Faden in die Hand nehmen. Interessierte Personen aus der Gemeinde, die gerne mit ihren Näharbeiten helfen möchten, können sich tagsüber bei Marina Amann unter 0151/54446096 melden. Neben fleißigen Händen werden aber auch die notwendigen Materialen zur Herstellung der Masken gerne angenommen. Benötigt werden Stoffe, die für Bekleidungstextilien verwendet werden, außerdem braucht man zur Befestigung der Masken ein fünf Millimeter breites Gummiband.

Weitere Helfer und Stoffe sind willkommen Stoffe und Zubehör können nach telefonischer Vereinbarung im Rathaus der Gemeinde Offenberg in Neuhausen abgegeben werden. Das Rathausteam ist unter 0991/99808-0 erreichbar. Derzeit werden die Masken an Personen aus den bekannten Risikogruppen ausgegeben, vorerst pro Person eine Maske. Die Masken sind bei der Bastelhexe in Neuhausen oder auch im Rathaus erhältlich. Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer freut sich über die Initiative aus der Gemeindebevölkerung und dankte den Ehrenamtlichen. "Damit ist im Falle eines Falles schon ein Teil der Risikogruppe mit einer Maske ausgestattet", sagt Fischer, dem es wichtig ist, herauszustellen, dass es sich um eine rein ehrenamtliche Aktion handelt, weil man einfach helfen wolle

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