Auszug aus dem Pressebericht der Deggendorfer Zeitung vom
15.11.2008:
Walther:
"Stockerlplatz ist kein Zufall"
Offenberg
nach Umlagekraft Dritter
Offenberg.
Gemessen an der Umlagekraft, steht hinter den Städten
Deggendorf und Plattling Offenberg an dritter Stelle aller
Kommunen im Landkreis. Die Umlagekraft ist die Grundlage
für die Berechnung der Kreisumlage und setzt sich zusammen
aus der Steuerkraft mit Grundsteuer, Gewerbesteuer, der
Einkommensteuer- und Umsatzsteuerbeteiligung und aus 80
Prozent der vom Staat gewährten Schlüsselzuweisung.
Die
Verantwortlichen der Gemeinde führen den Erfolg darauf
zurück, dass sich dort seit jeher ein breit gefächertes
Gewerbe entwickelte, aber inzwischen einige
"Leuchttürme" herausragen. Als Beispiele zu
nennen seien die Firmen Feinmechanik Hacker, Streicher mit
Zierer, Ziegler, Hofbrückl, Praml und Becker-Carbon.
Standortvorteile sind die Nähe zur Stadt Deggendorf und die
gute Autobahnanbindung. Bürgermeister Walther führt aber
auch die bürger- und unternehmerfreundliche Steuerpolitik
an, die sich in den niedrigsten Steuerhebesätzen im
Landkreises ausdrücke. Schulden hat Offenberg ohnehin
keine.
Die
guten Finanzdaten haben aber auch den Nachteil, dass die
Gemeinde für nächstes Jahr eine höhere Kreisumlage zahlen
muss und vom Staat niedrigere Einnahmen erhält, so dass
2009 rund 500 000 Euro weniger Haushaltsmittel zur
Verfügung stehen. "Um die Gunst der Bürger oder
Neubürger sowie der Betriebe und für Betriebsansiedlungen
zu erreichen, wird die Qualität der Rahmenbedingungen immer
wichtiger", so Bürgermeister Niko Walther. Neben der
erfolgreichen Baulandpolitik lege man auch auf die
"weichen" Standortfaktoren großen Wert, dazu
zählen das Angebot von Krippenplätzen im kommunalen
Kindergarten, in dem das letzte Kindergartenjahr
beitragsfrei ist, dazu der gemeindegeförderte
Musikunterricht an der Grundschule, das Gymnasium Metten,
kulturelle Veranstaltungen sowie der Erhalt der Denkmäler,
die Förderung des Naturschutzes und eine intakte Vereins-,
Sport- und Naherholungsstruktur. "Der 'Stockerlplatz'
ist also kein Zufall, sondern das Ergebnis eines
langfristigen Konzepts, soweit es im Handlungsbereich der
Gemeinde liegt", sagt der Bürgermeister. - wet