Auszug aus dem Pressebericht des Donau Anzeigers vom 30.12.2005:
Discobus kommt bei der Jugend gut an
Angebot ist mittlerweile zu einem gemeindeübergreifenden Erfolgsmodell geworden

Offenberg. (sut) Die Discobuslinie des nordwestlichen Landkreises, sie umfasst Offenberg, Metten und Bernried, hat sich zu einem gemeindeübergreifenden ERfolgsmodell gemausert. Ein Projekt, das schon vor zwölf Jahren aus der Taufe gehoben wurde.
Damals beim Start suchten die Eltern Neuhausens nach einer Möglichkeit, ihren Nachwuchs sicher von der Disco heimzubringen. Als die Kapazitäten der privaten Fahrgemeinschaften nicht mehr ausreichten, stellte die Gemeinde Offenberg mit tatkräftiger Unterstützung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Offenberg einen Kleinbus zur Verfügung, den in der Regel die Eltern selbst steuerten. Als auch in diesem die Plätze nicht mehr ausreichten, riefen Gemeinde und AWO eine offizielle Discobuslinie ins Leben, welche in den Monaten Oktober bis Mai, jeweils an den Samstagen, verkehrte.
Die Nachbarkommunen Metten und Bernried schlossen sich an
Da auch in Metten und Bernried für eine solche Buslinie Bedarf bestand, schlossen sich die Nachbarkommunen der Einrichtung an. Wie die Statistik auflistet haben seit Oktober 2005 bis zum momentanen Zeitpunkt 1167 Gäste die Fahrgelegenheit genutzt, das sind sage und schreibe fast 40 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr. Nach Bürgermeister Niko Walther und Bernhard Stern geradezu eine Erfolgsstory. Offensichtlich tragen dazu auch die stetig steigenden Benzinpreise bei.
So dient eine herausragende Idee nicht nur der Sicherheit für Jugendliche, sondern spart zudem Energiekosten und trägt zur Schonung der Umwelt bei. Finanziert wird das Vorhaben mit 1,50 € von den Fahrgästen, dem Landkreis Deggendorf, der einen Zuschuss gibt, während sich die Restkosten von 3.000 Euro Offenberg, Metten und Bernried teilen.
Leider ist der Regierungszuschuss in Höhe von 1.000 Euro den staatlichen Sparmaßnahmen bereits 2004 zum Opfer gefallen. Erhöhte Fahrgastzahlen ließen dies zum Teil wieder auffangen.