Auszug aus dem Pressebericht des Donau Anzeigers vom 09.06.2005:
Kalb spricht von fantastischer Entwicklung
Bundestagsabgeordneter zu Gesprächen in Offenberg – Problem Jugendarbeitslosigkeit
Offenberg. Ein solides Bild von der Gemeinde zeichnete Bürgermeister Nico Walther dieser Tage beim Besuch des Bundestagsabgeordneten Barthl Kalb. Unabhängig von der Parteizugehörigkeit ist es dem Mandatsträger ein Anliegen, die Kontakte zu den 26 Gemeinden des Landkreises Deggendorf zu pflegen.
In Offenberg gelangte er zu der Erkenntnis, dass – von einer längerfristigen Entwicklung getragen – sich Offenberg fantastisch entwickelte. Des Weiteren wurde die Nähe zu Deggendorf konsequent genutzt. Was nicht so läuft, ist die Belegung der Gewerbefläche von circa 7000 Quadratmeter, nicht zuletzt ein Problem des freien Marktes beziehungsweise des Wettbewerbs der Gemeinden untereinander.
Thema Hochwasserschutz
Vorangetrieben haben möchte Walther, wie schon so oft, die Hochwasserfreilegung Aschenau im Zusammenhang mit der Schwarzach. Das Vorhaben befinde sich nach dem Bürgermeister derzeit in einem Stadium, wo man dieses Problem den Gemeinden Offenberg und Niederwinkling nicht einfach aufs Auge drücken könne. – Niko Walther: „Geholfen wäre uns, wenn sich die Regierung der Sache bezüglich einer Realisierung annehmen würde. Unter anderem sind derzeit fünf Gemeinden davon tangiert.“ Als gut, zumindest für die Gemeinde, sehe man die Ein-Euro-Jobs aus Hartz IV resultierend. Ein weiteres Sorgenkind erkennt der Bürgermeister in den abgehenden Hauptschülern, wovon bis zu 50 Prozent noch keinen Lehrvertrag haben.
Auch der momentanen Bundesregierung sei in puncto Jugendarbeitslosigkeit nicht viel eingefallen, war zu hören. – Was die Jungen angehe,, wäre die Situation zwar erträglich, aber bei den Mädchen spitze sich die Perspektivlosigkeit immer mehr zu. Kalb bestätigte, dass die dramatische Verschlechterung zwangsläufig Probleme mit sich bringe. Im Rahmen des Gegensteuerns zeichne sich des Praktikum in den Firmen als ein hoffnungsvoller Weg ab.
Allerdings sehe Walther die Vermittlung solcher Stellen über das so genannte „Vitamin B“ der Eltern positiver als über das Arbeitsamt.
Ärger bereitet der Gemeinde die Sparsamkeit der Staatsregierung, welche diese bei der Städtebauförderung auf dem „linken Fuß“ erwischte. Plötzlich „war Schluss“ – ebenso beim Kanal.